»An unserem Veto wird es nicht scheitern«

Die frauenpolitischen Sprecherinnen von SPD, Grünen und LINKEN über verpasste Chancen und neue Koalitionen

Wie ist das Verhältnis zwischen SPD, Grünen und LINKEN wirklich? Zur Klärung haben wir die frauenpolitischen Sprecherinnen der Parteien zum Gespräch geladen. Links auf dem Foto: Ina Czyborra (SPD). 
In der Mitte: Anja Kofbinger (Grüne). Auf der rechten Seite: Evrim Sommer (LINKE). Mit den Politikerinnen sprachen für »nd« 
Ellen Wesemüller und Nicolas Šustr.

Sie alle sind frauenpolitische Sprecherinnen ihrer Partei. Was sind die größten Versäumnisse der Großen Koalition?
Sommer:
Berlin ist die Hauptstadt der Alleinerziehenden und der Hartz-IV-Empfängerinnen. Viele Frauen leben, obwohl sie arbeiten, von der Stütze. Für die Arbeitsmarktpolitik, aber auch für alle anderen Bereiche sollte der Senat einen Masterplan für die Gleichstellung der Frauen auf den Tisch packen. Das ist nicht erfolgt. Wir haben die tarifgerechte Bezahlung von Mitarbeiterinnen der Frauenprojekte gefordert, sowie Bleiberecht und Schutz von Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind. Doch vergeblich. Geschlechtergerechtigkeit war für diese Koalition ein Fremdwort.

Kofbinger: Rot-Schwarz hat die letzten fünf Jahre verpennt. Ich hatte bereits nach einem Jahr das Gefühl, dass da zwei miteinander regieren sollen, die nichts miteinander anfangen können und sich gegenseitig blockieren. So blieb vieles liegen. Das ärger...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: