Dauerverstärkte Herrschaftserzählung

Der gesellschaftlichen Linken wird seit Jahrzehnten die Wirtschaftskompetenz abgestritten. Tom Strohschneider über einen interessegeleiteten Aberglauben

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zu den Evergreens der politischen Vorurteile gehört die Behauptung, die gesellschaftliche Linke besitze keine »Wirtschaftskompetenz«. Wirtschaftskompetenz? Was auch immer das sein soll - die Leute haben eine feste Meinung dazu. Auf die Frage, welcher Partei sie am ehesten zutrauen, »die Wirtschaft in Deutschland voranzubringen«, antworten die Leute seit Jahrzehnten: der Union. Die SPD folgt in deutlichem Abstand und die »Wirtschaftskompetenz« von Linkspartei und Grünen rangiert in solchen Umfragen meist nahe Null.

Es ist dabei übrigens völlig egal, in wessen »Kompetenz« die Wirtschaft gerade liegt. In der Geschichte der Bundesrepublik gab es nur vier Unionspolitiker im Amt des zuständigen Ministers, fünf waren Sozialdemokraten, acht kamen von der FDP, einer war parteilos. Mit den Vorschlägen und dem ökonomischen Denken der Parteien können die Umfrageergebnisse aber auch nicht viel zu tun haben - jedenfalls gibt es dafür keinen bel...

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