Schwere Beschuldigung gegen Projektmanager im Gazastreifen

Israel wirft World Vision Weiterleitung von Hilfsgeldern an militärischen Flügel der Hamas vor

  • Von Oliver Eberhardt, Tel Aviv
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Durch ein ausgeklügeltes System an Scheinbuchungen soll Projektmanager Mohammad al-Halabi in mehr als fünf Jahren umgerechnet rund 22,5 Millionen Dollar von der internationalen Hilfsorganisation World Vision an den militärischen Flügel der Hamas umgeleitet haben, wirft Israels Inlandsgeheimdienst Schin Beth dem 38-Jährigen in der Anklageschrift vor.

Die Essedin-al-Kassam-Brigaden hätten damit Waffen gekauft, Tunnel und eine Basis gebaut. Halabi sei 2005 gezielt in die Organisation eingeschleust worden und habe sich dann dort hoch gearbeitet. Seit 2010 habe er so insgesamt 60 Prozent des Jahresbudgets der Organisation für Gaza in den schwarzen Kassen der Hamas verschwinden lassen.

»Die Vorwürfe haben uns in höchstem Maße schockiert«, sagt Silvia Holten, Sprecherin von World Vision in Deutschland. Gut 1,1 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr aus Deutschland an Projekte in den palästinensischen Gebieten gegangen; ein Teil ...

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