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Jugendliche unterstützen Gedenkstättenarbeit

Fürstenberg/Havel. Rund 80 junge Leute aus aller Welt werden in diesem Sommer und Herbst zur Freiwilligenarbeit an der Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück erwartet. Unter den Teilnehmern der fünf »Workcamps« seien neben Deutschen auch Jugendliche und junge Erwachsene aus Armenien, China, Finnland, Mexiko und Russland, teilte die Stiftung Brandenburgischer Gedenkstätten am Freitag mit. Die Teilnehmer setzen sich mit der Geschichte des Lagers auseinander und helfen dabei, Dokumente aus dem Archiv zu übersetzen und die Gebäude der Gedenkstätte zu erhalten. Die SS hielt zwischen 1939 und Mai 1945 etwa 132 000 Frauen und Kinder, 20 000 Männer und 1000 weibliche Jugendliche gefangen. Nach Ravensbrück wurden Häftlinge aus rund 40 Nationen, unter ihnen Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma deportiert. Zehntausende wurden ermordet, starben an Hunger, Krankheiten oder durch medizinische Experimente. dpa/nd

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