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Erdogan droht Flüchtlingspakt platzen zu lassen

Türkischer Präsident kritisiert EU im Visa-Streit / 85 Kisten mit Dokumenten zur Glüen-Bewegung in die USA geschickt / Großkundgebung in Istanbul nach gescheitertem Putschversuch

Istanbul. Einen Tag nach der Großkundgebung in Istanbul und drei Wochen nach dem Putschversuch in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die EU mit deutlichen Worten kritisiert. Mit Blick auf die geplante Visa-Erleichterung für türkische Staatsbürger für den 1. Juni, die immer noch nicht beschlossen seien, überlegte der Machthaber der Türkei, den Flüchtlingspakt platzen zu lassen: »Falls unsere Anliegen nicht erfüllt werden, werden die Rückübernahmen (von Flüchtlingen in die Türkei) nicht mehr möglich sein.«

Auch seinen US-Kollegen Barack Obama kritisierte Erdogan. Im Zusammenhang mit der von Ankara gewünschten Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen habe der US-Präsident von ihm Dokumente und Beweise gefordert, sagte Erdogan der französischen Tageszeitung »Le Monde«. Er habe Obama geantwortet, bei US-Auslieferungsbegehren für Terroristen habe die Türkei »nichts von ihnen (den USA) gefordert - m...


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