Plastiktütchen für die Welt

Kritiker werfen Nestlé Kulturimperialismus vor

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am 9. August feiert Nestlé seinen 150. Geburtstag. Solche Firmenjubiläen häufen sich derzeit, denn die 1860er Jahre bescherten den noch jungen Industrien den ersten gewaltigen Aufschwung: Fabriken wurden vielerorts errichtet; Dampfschiffe, Kolonien und Freihandel verbilligten Agrargüter aus fernen Kontinenten. Und die Menschen flohen vom Land in die rasant wachsenden Industriemetropolen. Aus Selbstversorgern wurden Konsumenten für industrielle Fertigprodukte - wie die von Nestlé.

Als sich Bauern in den Schweizer Voralpen auf die Milchwirtschaft spezialisierten, witterte Charles Page, ein geschäftstüchtiger US-Handelskonsul in Bern, die Chance seines Lebens: Er wollte Europas Industriestädte mit Kondensmilch versorgen. Das gezuckerte Milchprodukt hatte er im Amerikanischen Bürgerkrieg kennengelernt. Auf den Dosen aus der Fabrik im schweizerischen Cham lächelte ein Landmädchen vor einem eidgenössischen Alpenpanorama. Sie wurden unte...

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