Unterwegs für Menschenrechte

Mit einer Busreise will die Gruppe Women in Exile geflüchteten Frauen Mut machen

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Tournee der »Frauen im Exil« macht gerade Station in Bremen. Während im dortigen Stadtbild meist nur geflüchtete Männer zu sehen sind, trafen sich nun die Frauen - trotz logistischer Probleme.

Dass der Unterschied zwischen Männer- und Frauenleben auch unter Geflüchteten krass ist, zeigte die Auftaktveranstaltung des Bremer Zwei-Tages-Stopps der Bustour 2016. Die Tour wird organisiert und durchgeführt von der jüngst mit dem ersten Menschenrechtspreis der Gerhart-und-Renate-Baum-Stiftung geehrten Initiative Women in Exile.

Vor zwei Jahren hatte die Gruppe bereits mit einer Bootstour auf die Probleme geflüchteter Frauen aufmerksam gemacht und dabei ihre Forderungen nach Menschenrechten wie sicherem Wohnraum in die Öffentlichkeit getragen. Ein Film über diese politische Bootsfahrt wird nun auf der aktuellen Tour gezeigt.

Rund 150 Menschen waren der Einladung in den Wallsaal der Bremer Stadtbibliothek gefolgt. Zum Bremer Stadtbild gehören üblicherweise geflüchtete Männer - einzeln, meist aber in Gruppen - und männliche Jugendliche. Im Wallsaal saßen nun vornehmlich die Frauen mit ihren Kindern. Für letztere war zwar ein...


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