Polizei will Einbrecher mit Software schnappen

Programm vorgestellt / Kritik von Gewerkschaft und Opposition

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Statt auf verfügbare Software setzt die Berliner Polizei für die Vorhersage von Einbrüchen auf ein selbstgebasteltes Computerprogramm. Das ist billig, stößt aber nicht überall auf Zustimmung.

Die Polizei will mit Hilfe einer Software bessere Vorhersagen zu Wohnraumeinbrüchen in der Stadt machen. Obwohl sich das Computerprogramm noch in der Entwicklungsphase befindet, wurde es am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt. »Es ist ein Softwareprogramm, mit dem man Verbrechensmuster vorhersagen kann«, erklärt Frank Henkel. Der CDU-Innensenator nutzt den Pressetermin, um auf die eigenen vermeintlichen Erfolge bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität hinzuweisen: Anders als noch unter der rot-roten Vorgängerregierung sei »eine vorsichtige Trendumkehr« gelungen, sagte Henkel. Außerdem stehe man besser da als andere Regionen Deutschlands, wo die Einbruchskriminalität gestiegen sei.

In diesem Jahr gab es allerdings auch in Berlin wieder einen starken Zuwachs in diesem Kriminalitätsbereich zu verzeichnen. Bis zum Juli dieses Jahres gab es 6690 Einbrüche, das sind 590 Fälle mehr als in demselben Zeitraum des Vorjahres, was ein...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 472 Wörter (3329 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.