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Top-Thema Bildung

Alle reden über KandidatInnen, wir reden über Inhalte. Erster Prüfstein der nd-Serie zur Abgeordnetenhauswahl

  • Von Ellen Wesemüller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In der Fichtelgebirge-Grundschule in Kreuzberg wird es eng. In den 51 Quadratmeter kleinen Klassenräumen sitzen inzwischen je 26 Kinder. Gedacht waren sie einmal für maximal 24. Die Kinder lernen hier in sogenannten »Teilungsräumen« jahrgangsübergreifend, eigentlich sollen sie kleine Lerngruppen bilden können. »Jetzt wird es einfach schnell laut und anstrengend für die Kinder«, sagt Ute Lindenbeck, Vorsitzende der Gesamtelternvertretung der Schule. Der Bezirk habe ihr gesagt, das sei ein Luxusproblem, es gehe nun erst einmal darum, die vielen Kinder unterzubringen. Lindenbeck findet das nicht. Denn: »Die ganze neue Pädagogik, die man nach dem Pisa-Reinfall versucht hat umzusetzen, kann in diesen Räumen nicht erfüllt werden. Das ist schade, weil Berlin viel tut, aber die Räumlichkeiten sind nicht da.« Dass Plätze fehlen, sagt auch Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD): Bis 2024 müssen zusätzliche 86 000 SchülerInnen untergebracht werd...


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