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Achillesferse Exportabhängigkeit

Die hiesige Wirtschaft wuchs von April bis Juni nur noch um 0,4 Prozent

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt«, hieß es Anfang der 1980er Jahre in einem Neue-Deutsche-Welle-Hit. Doch der hiesigen Wirtschaft geht mittlerweile offenbar die Spucke aus. Denn ihre Leistung wuchs - nun gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) - mit 0,4 Prozent im zweiten Quartal dieses Jahres nicht mehr so schnell wie die drei Monate davor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Von Januar bis März waren es noch 0,7 Prozent gewesen. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Außenhandel und den gestiegenen Ausgaben des Staates.

Zeitgleich schwächte sich auch im restlichen Euroraum die Konjunktur ab. Dessen Wirtschaftswachstum halbierte sich im zweiten Quartal von 0,6 auf 0,3 Prozent. Doch zumindest langfristig scheint sich der Euroraum von der Krise zu erholen. Gemessen am Vorjahreszeitraum war die Wirtschaftsleistung der Währungsunion von April bis Juni um 1,...


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