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Griechisches Konsulat besetzt

AktivistInnen solidarisieren sich mit alternativen Wohnprojekten in Thessaloniki

  • Von Sebastian Bähr und Philip Zeitner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Entschlossen betreten sie das Gebäude. Vier Stockwerke geht es durch das dunkle Treppenhaus bis hin zum griechischen Konsulat. Ein Aktivist klingelt, die Tür öffnet sich, und etwa zehn AktivistInnen stürmen die Räume, entfalten ein Transparent und rufen: »Die Häuser denen, die drin wohnen«. Auf dem Transparent steht passend dazu in englischer Sprache: »Die Häuser denen, die sie brauchen.« Gleichzeitig stehen vor dem Gebäude weitere zehn Menschen und verteilen Flugblätter. Mit ihrer Aktion vom Freitagmorgen erklärten sie sich solidarisch mit den ehemaligen Bewohnern dreier selbstverwalteter Häuser in Thessaloniki, die von der griechischen Polizei Ende Juli geräumt worden waren. In den Projekten »Orfanotrofeio«, »Hurriya« und »Leoforos Nikis 39« lebten auch viele Geflüchtete.

Das Datum für die Räumung war nicht zufällig gewählt. Das linksradikale und transnationale »No Border Camp«, an dem sich auch »Beyond Europe« beteiligt hatte, war i...


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