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Akten belasten in der Kritik stehenden Senator

Berlins Bausenator Andreas Geisel (SPD) steht in der Kritik, weil er einem Investor erlaubte, in exklusiver Lage auf vorgeschriebenen Wohnungsbau zu verzichten. Interne Akten, über die am Freitag zunächst der »Tagesspiegel« berichtete, zeigen, dass er dabei gegen Bedenken seiner eigenen Verwaltung handelte. Es geht um ein exklusives Grundstück am Leipziger Platz, auf dem für rund 40 Millionen Euro ein neungeschossiges Geschäfts- und Bürohaus entstehen soll. Eigentlich hätte der Bauherr ein Fünftel der Fläche für Wohnungen reservieren müssen - Geisel jedoch befreite ihn von dieser Pflicht. Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek forderte den Senator am Freitag auf, seine Sondergenehmigung zurückzunehmen. Sollte er an seinem »Klüngelgeschäft« festhalten, disqualifiziere er sich als ernstzunehmender Bausenator. dpa/nd

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