Schnellsuche

Suchen auf neues-deutschland.de:

Das erste Ersteweltsozialforum

Der Austragungsort des Weltsozialforums bringt ungeahnte Probleme mit sich

Die Idee, das Weltsozialforum (WSF) dieses Jahr zum ersten Mal im globalen Norden auszurichten, ist mittlerweile hinlänglich kritisiert, als ziemlicher Schwachsinn entlarvt worden: Während die Tatsache, dass viele Delegierte aus dem globalen Süden keine Visa erhielten nun auch schon weithin diskutiert worden ist (zum Beispiel hier und hier), weist Christian Jakob in der »taz« berechtigterweise darauf hin, dass dies rein numerisch gesprochen vermutlich das kleinere Problem war – für die meisten potenziellen Süddelegierten wären Reise hierher und Aufenthalt einfach zu teuer gewesen. »Und so sind dem Forum nun genau jene globalen Ungleichheiten eingeschrieben, die zu überwinden es antritt.« Naomi Klein benannte dieses Problem bei einem großen Podium zum Thema Klimagerechtigkeit, indem sie den Zuschauer_innen zurief: »Willkommen beim ersten Ersteweltsozialforum!«

Aber ein weiterer Konflikt, der ebenfalls mit der Wahl des Austragungsortes zu tun hat, ist bisher noch kaum besprochen worden, obwohl er für die Teilnehmer_innen des Forums – also die...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Empfehlen bei Facebook, Twitter, Google Plus

Schreiben Sie einen Kommentar

Über diesen Blog

Eine andere Welt ist nötig

Von Dienstag bis Sonntag treffen sich zehntausende Aktivisten aus dem globalisierungskritischen Spektrum beim diesjährigen “Weltsozialforum”. Einst als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum der Eliten aus Wirtschaft und Politik im schweizerischen Davos gegründet, ist das Forum der Alternativen längst selbst eine Institution geworden. Die Themen sind drängender denn je: soziale Ungleichheit, Flucht, Steueroasen, Klimagerechtigkeit und Bildung. Trotz aller Kritik an Format und Wirkung bleibt das Treffen – im kanadischen Montréal erstmals in einem Land des globalen Nordens – für soziale Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen ein fester Termin. So auch für die Rosa Luxemburg Stiftung. TeilnehmerInnen ihrer Delegation berichten in diesem Blog von den zahlreichen Gesprächen, Konferenzen und Eindrücken.

Blogs-Übersicht

Werbung:

Werbung:

Hinweis zum Datenschutz: Wir setzen für unsere Zugriffsstatistiken das Programm Piwik ein.

Besuche und Aktionen auf dieser Webseite werden statistisch erfasst und ausschließlich anonymisiert gespeichert.