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Akten zum KPD-Verbot werden freigegeben

Karlsruhe. 60 Jahre nach dem Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) hoffen Bürgerrechtler auf Aufarbeitung. Am Mittwoch gibt das Bundesarchiv bislang unter Verschluss gehaltene interne Vermerke und Richtervoten zu dem Verfahren frei, insgesamt knapp 150 Akten. Der Bremer Anwalt und Publizist Rolf Gössner verspricht sich davon späte Gerechtigkeit: »Dieses bis heute verdrängte dunkle Kapitel westdeutscher Nachkriegsgeschichte muss nun endlich offiziell aufgearbeitet werden«, so der Vorstand der Internationalen Liga für Menschenrechte der dpa. Unklar sei etwa, ob die Verfassungsrichter damals unter politischem Druck standen. dpa/nd

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