Es gibt keine Alternative

Trotz aller Kritik am »Erste-Welt-Sozialforum«: Das WSF ist wichtig, damit sich Initiativen vernetzen können

  • Von Tadzio Müller
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn man das Weltsozialforum (WSF) abschaffen würde, müsste man es neu erfinden - trotz all seiner offensichtlichen Probleme. Das war die Perspektive, mit der viele aus Deutschland ins kanadische Montreal, zum ersten WSF im Globalen Norden, angereist sind. Diese Position hat sich nicht geändert. Am Sonntag fand ein Treffen des »Politbüros« des Weltsozialforums, des »International Council« (IC), statt. Und trotz harscher Kritik am ersten »Erste-Welt-Sozialforum« - die Probleme mit den Visa vieler Süddelegierter sind hinlänglich diskutiert worden, die Kosten einer Reise nach Kanada auch ohne Visaprobleme ein Hindernis - wurde auf diesem Punkt beharrt: Wir haben nichts anderes, es gibt keine anderen guten Ideen, was die globalen Bewegungen tun könnten, um sich miteinander zu vernetzen und gemeinsame Pläne zu schmieden.

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