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Mehr Geld, mehr Ersatzteile, mehr Personal

René Heilig glaubt beim »Tiger« noch nicht an ein Ende im Tal der Tränen.

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Sachen Ausrüstung gibt es eine deutliche Arbeitsteilung. Kann man im Sinne des Verteidigungsministeriums über Erfolge berichten, dann ist das Chefsache. Für den Rest ist die Staatssekretärin Katrin Suder zuständig. Die hat gefälligst Ordnung reinzubringen in das verfilzte Knäuel aus Rüstungsindustrie und Verwaltungsbürokratie.

So gesehen hätten beide, Ministerin von der Leyen und ihre rechte Hand Suder, in Fritzlar erscheinen müssen. Denn eigentlich ist der »Tiger« längst nicht raus aus dem Problembereich. Gemessen an der ersten parlamentarischen Befassung mit diesem Rüstungsprojekt wird der Kampfhubschrauber im Jahr 2018 - dem vereinbarten Ende der Auslieferung aller 68 Maschinen - 80 Monate Verspätung zum ursprünglichen Plan mitbringen. Dabei wurden die Kosten um 24 Prozent, also um insgesamt 981 Millionen Euro überschritten. Die Auflistung der Entwicklungsprobleme nimmt in der internen Fassung des aktuellen »3. Berichts des Bunde...


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