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Kandidaten umwerben die US-Arbeiter

Wirtschaftsprogramme der Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton und Donald Trump zielen auf den Mittelstand

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Einkaufspalast Macy’s gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in New York. Wer dort arbeitete, hatte ausgesorgt. Doch Macy’s Welt ist bedroht. Die US-Kaufhauskette kündigte vergangene Woche an, 100 Filialen zu schließen. Amazon und Co. machen dem Einzelhandel das Leben mit Billigprodukten aus Asien und Mexiko schwer. Immer mehr Kunden kaufen online ein. Doch Jobs bei den Internethändlern sind schlecht bezahlt.

Andere Industrien sind längst untergegangen. Bergbau und Stahl sind Vergangenheit, auch in der einst stolzen Autoindustrie in Detroit verschwanden sehr viele gut bezahlte Jobs. Neue Stellen sind zwar entstanden, aber einfache Arbeiten erledigen vor allem zugewanderte Latinos für Niedriglöhne. Bessere Jobs bekommen Jüngere mit Hochschulabschluss und Internethunger. Viele Arbeiter aber sind schlecht ausgebildet, schwarze Männer fast chancenlos.

Von der »Elite in Washington« fühlen sich große Teile der Arbeiterklass...


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