Werbung

Sächsischer Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung

Johanngeorgenstadt. Nach einer Aktion gegen Flüchtlinge in Sachsen ermittelt der Staatsschutz wegen Volksverhetzung. In Johanngeorgenstadt hätten unbekannte Täter einen abgetrennten Schweinekopf aufgespießt und ein Schild mit der Aufschrift »Refugees not welcome« aufgehängt, teilte die Polizeidirektion Chemnitz am Montag mit. Der Vorfall sei von einer Streife am späten Samstagabend entdeckt worden. Mehreren Medienberichten zufolge befand sich der Tatort in unmittelbarer Nähe zu einem Asylbewerberheim. Bereits im Dezember hatten Unbekannte in Niederdorf und Thalheim im Erzgebirge blutige Schweineköpfe vor Flüchtlingsunterkünften aufgespießt. An den Tatorten wurden ebenfalls asylfeindliche Sprüche angebracht, zudem hinterließen die Täter Zettel mit Hakenkreuzen. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!