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Minigolf statt Guillotine

PeWoBe-Mitarbeiter von fristlos gekündigten Flüchtlingsunterkünften verteidigen sich

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kinder fahren auf dem Hof Fahrrad. Es sind Sommerferien, sie müssen nicht zur Schule. Die Gebäude um sie herum gehören zu einer Flüchtlingsunterkunft des Betreibers »Professionelle Wohnen- und Betreuungsgesellschaft« (PeWoBe). Die steht seit Wochen unter starkem medialem Beschuss. Nach Vorwürfen über schlechte Bedingungen im Heim, Bekanntwerden der DVU-Vergangenheit der Heimleiterin und eines Mailverkehrs über »Kinderguillotinen« und »Krematorien« kündigte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) am vergangenen Wochenende an, alle neun PeWoBe-Heime fristlos zu kündigen. Die PeWoBe wies alle Vorwürfe von sich und will sich juristisch gegen die Kündigung wehren.

Am Dienstagvormittag stehen Peggy Müller, Leiterin des Heims in der Carola-Neher-Straße, und Birgit Bley, Geschäftsführerin der PeWoBe, im Eingangsbereich der Hellersdorfer Unterkunft. Sie wirken nervös, vorsichtig. Später sagt Bley: »Sie können sich vorstellen, dass wir derzeit sehr...


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