Werbung

Ein nachhaltiger Schubser

Simon Poelchau meint, Berlin kann beim Klimaschutz viel von Oslo lernen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Seit der ersten Lokomotive im 19. Jahrhundert hat die Menschheit in Sachen Mobilität einen Sprung gemacht. Ob später auch im Flieger oder im Auto, es ging immer schneller immer weiter weg. Diese Bewegungsmöglichkeiten fußen auf einem einzigen Prinzip: der Verbrennung fossiler Energieträger. Damit will Norwegen nun Schluss machen.

Ab 2025, so plant die Regierung in Oslo, sollen keine Diesel- oder Benzinautos mehr zugelassen werden. Das ist ein mutiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Das Land würde damit zu einem wahren Pionier in Sachen Energiewende. Denn Ökostrom hin oder her: Ernstzunehmende Überlegungen, auch im Verkehr von den klimaschädlichen Verbrennungsmotoren wegzukommen, gab es bisher noch nicht. Zu sehr ist die moderne Gesellschaft, der moderne Kapitalismus auf die enorme Mobilität angewiesen, die mit der ersten Lok entfesselt wurde. Zu wenig wurde bisher an Alternativen zu Benzin, Kerosin und Diesel geforscht.

Und auch jetzt ist vor allem vom autonomen und nicht vom klimaneutralen Fahren die Rede. Deswegen sollte sich Berlin an Oslo ein Beispiel nehmen und den hiesigen Autobauern eine ordentlichen Schubser in Richtung Nachhaltigkeit verpassen. Denn so wichtig Audi, BMW und Co. für die Konjunktur sind, so sehr sind sie in Sachen E-Mobilität Nachzügler.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!