Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Studie: Fintech-Szene holt auf

Die Branche junger Finanzdienstleister mit Internetplattformen als Basis sieht inzwischen auch Berlin als attraktiven Standort. Rund 70 solcher Fintech-Unternehmen sind in der Hauptstadt beheimatet, doppelt so viele wie in der Bankenmetropole Frankfurt, wie aus einer Studie der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB) hervorgeht. In diese Start-up-Firmen seien im vergangenen Jahr knapp 80 Millionen Euro Wagniskapital geflossen.

Auf internationaler Ebene werde die Fintech-Szene immer noch von Nordamerika, Asien und Großbritannien dominiert, heißt es in der Analyse. Berliner Unternehmen seien aber »inzwischen weithin sichtbar«. Fintechs machen den Banken zunehmend Konkurrenz. Das Kunstwort Fintech setzt sich aus den Anfangssilben der Begriffe Finanzdienstleistungen und Technologie zusammen.

Vier Fintech-Firmen mit Sitz in Berlin hätten allein in den vergangenen zwei Wochen zweistellige Millionenbeträge von nationalen und internationalen Investoren einsammeln können, berichtete IBB-Vorstandschef Jürgen Allerkamp: N26, der Anbieter eines mobilen Girokontos, Finleap, das Gründer unterstützt, das Versicherungsmodell Friendsurance sowie die Kreditplattform Spotcap.

»Berlin hat sich innerhalb kürzester Zeit zum deutschen Zentrum für junge Fintech-Unternehmen entwickelt«, kommentierte die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung Cornelia Yzer (CDU) die Ergebnisse der Studie. Die räumliche Nähe zur Regierung sowie zu Branchenverbänden und Lobbyisten sei ein wichtiger Standortvorteil, da die regulatorischen Rahmenbedingungen für Fintechs eine besondere Bedeutung haben. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln