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Wohin mit den Knirpsen?

Ein Besuch in den Gemeinden mit der höchsten und niedrigsten Betreuungsquote

  • Von Dörthe Hein und Paul Winterer, aus Flechtingen und Bad Reichenhall
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Lotta liegt ganz gelassen auf einer Turnmatte im Raum der Strolche. Gerade ist das Obstfrühstück beendet. Um das Mädchen im weiß-blau-gestreiften Anzug tapsen neugierig weitere Kleinkinder herum, gleich wollen sie nach draußen gehen. Etwas abseits, auf einem kleinen Stuhl, sieht Lottas Mutter zu. »Sie ist schon sehr selbstständig, sie klebt nicht so am Rockzipfel«, sagt die 38-Jährige. Lotta wird in zwölf Tagen ein Jahr alt und wird gerade in die Kita eingewöhnt. Ihre Mutter Madlen Staufenbiel freut sich schon wieder auf die Arbeit als Optikerin.

Eine Mutter, die nach einem Jahr Elternzeit wieder in den Job einsteigt - in Teilen Deutschlands ist das Normalität, in anderen die große Ausnahme. Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass der Osten Deutschlands die Tradition der arbeitenden Mütter von Kleinkindern und der Krippen aus der DDR bewahrt hat.

In keinem anderen deutschen Landkreis werden den Statistikern zufolg...


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