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Der ganze Ärger begann in Jüterbog

Auch das Land Brandenburg will 2017 vom Reformationsjubiläum profitieren

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn im kommenden Jahr Europa und die Welt den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation begehen, dann will sich die brandenburgische Tourismuswirtschaft ein ordentliches Stück aus dem Kuchen schneiden. Bedeutsame Stätten des Protestantismus finden sich vor allem auch im Süden des Landes - wobei hinzugefügt werden muss, dass dies zu den Zeiten eines Martin Luther sächsisches Gebiet war. Am Mittwoch tourte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mit einem Tross von Journalisten durch die Region.

»Die Reformation nahm ihren Anfang in Jüterbog«, trumpfte Kornelia Wehlan (LINKE), die Landrätin von Teltow-Fläming, auf. Unter dem Motto »Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt«, hatte der Überlieferung nach der in diesem märkischen Städtchen wirkende Ablass-Verkäufer und Prediger Johann Tetzel den Theologen Martin Luther derartig provoziert, dass dieser seine 95 Thesen verfasste und 1517 - vielleicht - an die Wittenberg...


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