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Spaniens dreckige Klimapolitik

Unter den Konservativen und den Zwängen der Sparpolitik leidet der Ausbau Erneuerbarer Energien

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Bremsspuren beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Spanien könnten deutlicher kaum sein. Schaut man sich neue Zahlen über die Stromproduktion des spanischen Netzbetreibers Red Eléctrica de Españ« (REE) an, wurde in diesem Juli über Kohle erneut mehr als 17 Prozent des Stroms erzeugt. Übertroffen wurde die extrem klimaschädliche Kohle nur vom Atomstrom. Obwohl sich auch Spanien zur auf dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Jahr 2015 vereinbarten Dekarbonisierung verpflichtet hat, entfernt sich das Land real immer stärker von dem Ziel, klimaschädliche Emissionen von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Wie kein anderer Staat hat Spanien sogar den Einsatz von Kohle genau in jenem Jahr stark ausgebaut, in dem es große Klimaversprechen gemacht hat.

Gerne wird mit erhobenem Zeigefinger in der Klimapolitik auf China gezeigt. Doch wie eine Studie des Mineralölherstellers BP zeigt, hat das Reich der Mitte seinen Verbrauch von Kohle 20...


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