Werbung

Sand im Getriebe

Jörg Meyer über die Macht von Monopolisten

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Auf den wochenlangen Streit zwischen dem Automobilzulieferkonzern Prevent Group mit weltweit etlichen Tochterfirmen sowie Volkswagen in Brasilien folgten Produktionsstopps und ein erzwungener Werksurlaub.

Nun streiten der Zulieferer Prevent Group und der Autobauer Volkswagen auch hierzulande unter vergleichbaren Vorzeichen. Eine gerichtliche Verfügung wird nicht befolgt, die Teile gehen aus, die Produktion stockt, steht. Warum tun die das? Darüber lässt sich trefflich spekulieren, die Unternehmen halten sich bedeckt. Medien erfuhren, dass der Streit seinen Anfang in einem gescheiterten Projekt mit einem sächsischen Sitzteilbauer nahm; einer Prevent-Tochterfirma. Dass jetzt eine andere Tochter, die Getriebeteile herstellt, auch nicht mehr an VW liefert, hat einen üblen Beigeschmack, schmeckt nach Druckmachen mit allen Mitteln, nach Machtspiel. Erhärten lässt sich das noch nicht, schon gar nicht beweisen. Ganz abwegig ist es vielleicht auch nicht. Mit dem Getriebehersteller hatte VW in 20 Jahren keine Probleme, erst nach der Übernahme durch die Prevent Group, hört man.

Fakt ist: Die Gekniffenen sind die Beschäftigten, denn derlei Machtspiele bedeuten für sie Kurzarbeit und damit Lohneinbußen. Wenn der Streit sich hinzieht und auf die Zulieferkette zurückschlägt, dann wird es hart. An einem Zulieferer hängt der nächste und daran wieder die industriellen Dienstleister, mithin: eine ganze Region. Und wofür?

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!