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Bloß kein Maracanazo!

In Rio gilt es, zwei Wochen lang nicht nur auf den Spielfeldern Weltklasseleistungen abzuliefern. Hinter den Kulissen streben Manager, Logistiker und Techniker der Wettkampfstätten nach Perfektion. Zu Besuch im Stadion Maracanã. Von Felix Lill

  • Von Felix Lill
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Thiago, sind die Stühle geliefert?« Der Mann mit Walkie Talkie nickt, fragt nach. »Und der Rollrasen, weißt du schon mehr?« Der sei angekommen und ausgelegt. »Danke. Aus.« Luiz Brum, der Stadionmanager, dreht einmal am Gerät, nach dem kurzen Check-up mit der Logistik fragt er bei den Tontechnikern nach. »Habt ihr den Lautsprecher über der Haupttribüne fertig?« Die letzten Tage klang der Sound nicht satt genug. Aber offenbar ist auch das erledigt. Jetzt kann Fußball gespielt werden. »Klingt alles gut. Aber ich mach‘ lieber noch eine Visite«, sagt er zu sich selbst. Luiz Brum steckt das Walkie Talkie in die Halterung seines Gürtels, klatscht in die Hände, marschiert los.

Jeden Tag macht er das so, nach der Morgenkonferenz um neun Uhr. Alle Wasserhähne einmal einschalten, alle Fahrstühle kurz rufen, die Fluchtgänge schnell nach Hindernissen im Weg durchsuchen, Abfall vom Boden aufsammeln, die Internetverbindung im Sicherheitszentrum ...


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