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Bericht über Awo belegt Machtmissbrauch

Schwerin. Die beiden Männer an der Spitze des Kreisverbandes Müritz der Arbeiterwohlfahrt (Awo) haben nach einem Bericht ihre Macht über Jahre missbraucht und sich selbst bereichert. Den Prüfbericht über die Tätigkeit des Ex-Geschäftsführers Peter Olijnyk und des Kreisvorstandsvorsitzenden Götz-Peter Lohmann legte der Awo-Landesvorstand am Freitag in Schwerin vor. Demnach hat der frühere Geschäftsführer seit 2012 ein Jahresgehalt von 150 000 Euro brutto bezogen, dazu im Durchschnitt 30 000 Euro Tantiemen im Jahr. Außerdem musste die Awo Rücklagen für seine monatliche Betriebsrente von 2000 Euro bilden. Die Verträge habe nur Lohmann unterzeichnet, der Kreisvorstand sei nicht informiert worden. Lohmann seinerseits bezog aufgrund eines Beratervertrags demnach monatlich 5100 Euro von der Awo, ohne Gegenleistungen zu erbringen. dpa/nd

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