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Czajas Tiefschlaf kann für Berlin teuer werden

Fabio Reinhardt fordert, dass sich der Senat nicht nur vom Betreiber PeWoBe trennt, sondern die Flüchtlingsunterbringung insgesamt sauber regelt

  • Von Fabio Reinhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Ich habe heute den Auftrag erteilt, alle Betreiberverträge mit der PeWoBe fristlos zu kündigen«, verkündete Sozialsenator Mario Czaja am vergangenen Sonntag. Die Verlautbarung folgte auf chaotische Tage, in denen bekannt geworden war, dass die von der »Professionelle Wohnen- und Betreuungsgesellschaft« beschäftigte Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft, Peggy M., für die rechtsextreme DVU kandidiert hatte, der Verein »Hellersdorf hilft« zahlreiche Missstände angeprangert hatte und dieser dafür von den PeWoBe-Anwälten abgemahnt worden war. Ausschlaggebend für die Kündigung war aber ein E-Mail-Verkehr, in dem die erwähnte Heimleiterin und die PeWoBe-Geschäftsführerin über die Investition einer 5000-Euro-Spende in eine Kinderguillotine diskutierten und der es bis in den englischen »Guardian« schaffte. Auf den ersten Blick wirkt die Trennung entschlossen und konsequent. Wer sich ein bisschen intensiver mit der Berliner Flüchtlingsunterbrin...


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