Czajas Tiefschlaf kann für Berlin teuer werden

Fabio Reinhardt fordert, dass sich der Senat nicht nur vom Betreiber PeWoBe trennt, sondern die Flüchtlingsunterbringung insgesamt sauber regelt

  • Von Fabio Reinhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Ich habe heute den Auftrag erteilt, alle Betreiberverträge mit der PeWoBe fristlos zu kündigen«, verkündete Sozialsenator Mario Czaja am vergangenen Sonntag. Die Verlautbarung folgte auf chaotische Tage, in denen bekannt geworden war, dass die von der »Professionelle Wohnen- und Betreuungsgesellschaft« beschäftigte Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft, Peggy M., für die rechtsextreme DVU kandidiert hatte, der Verein »Hellersdorf hilft« zahlreiche Missstände angeprangert hatte und dieser dafür von den PeWoBe-Anwälten abgemahnt worden war. Ausschlaggebend für die Kündigung war aber ein E-Mail-Verkehr, in dem die erwähnte Heimleiterin und die PeWoBe-Geschäftsführerin über die Investition einer 5000-Euro-Spende in eine Kinderguillotine diskutierten und der es bis in den englischen »Guardian« schaffte. Auf den ersten Blick wirkt die Trennung entschlossen und konsequent. Wer sich ein bisschen intensiver mit der Berliner Flüchtlingsunterbrin...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 610 Wörter (4127 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.