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Verdächtiger stellt sich nach Attacke auf Flüchtlinge

Schöneiche: Nach öffentlicher Fahndung mittels Videoaufzeichnung gibt Beschuldigter Überfall zu / Rechte Schmierereien an Fassaden in Guben

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Potsdam. Knapp drei Wochen nach einer Attacke auf zwei Flüchtlinge in Schöneiche (Oder-Spree) hat sich ein Tatverdächtiger bei der Polizei gestellt. Der 31 Jahre alte Mann räumte ein, mehrfach auf die beiden Eritreer eingeschlagen und diese verletzt zu haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Tat, die bereits Anfang August in einer Straßenbahn begangen wurde, war von Überwachungskameras aufgezeichnet worden. Die Polizei hatte mit deren Bildern nach Zeugen gesucht. Die Ermittler waren von einer fremdenfeindlich motivierten Attacke ausgegangen. Der mutmaßliche Täter stellte sich am vergangenen Wochenende im Revier Erkner.

Rechte Schmierereien an Fassaden in Guben

Unbekannte haben mehrere Fassaden im Stadtgebiet von Guben (Spree-Neiße) mit rechten Schmierereien beschmiert. Wie die Polizei mitteilte, trugen sie in der Nacht zum Dienstag in einem Wohngebiet großflächig Hakenkreuze, SS-Runen und diverse Parolen mit schwarzer Farbe auf. Nach Angaben einer Polizeisprecherin sollen in dem Gebiet auch Asylsuchende wohnen. In Guben in Südbrandenburg gab es laut Opfervereinen besonders viele Angriffe auf Geflüchtete. Agenturen/nd

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