Die Software, die Steve Ballmer hasste

Das Betriebssystem Linux bietet in Sachen Datenschutz Vorteile gegenüber Alternativen wie Microsofts Windows

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Manchmal kann eine beiläufige Schmähung durch einen mächtigen Widersacher eine größere Auszeichnung bedeuten als noch so viele Lobeshymnen durch die eigenen Unterstützter. Als der Chef von Microsoft, Steve Ballmer, einmal von Reportern nach seiner Meinung zu Freier Software gefragt wurde, war das so ein Moment: Linux sei ein »Krebsgeschwür, das in Bezug auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt«, sagte Ballmer und wetterte im Interview mit der »Chicago Sun-Times« gegen die US-Regierung, die die Entwicklung solcher Software auch noch unterstütze.

Das »Krebsgeschwür« Linux wird dieser Tage 25 Jahre alt. Und mit dem Betriebssystem, das anders als Ballmers Microsoft Windows jeder frei verbreiten und verändern kann, ist »Open Source« heute allgegenwärtig: Vom Android-Smartphone übers Navigationsgerät im Auto bis hin zum Großraum-Webserver: In der Mehrzahl aller Geräte, in deren Inneren ein Chip arbeitet, läuft heute Linux od...


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