Die »Zigeunergeige«

Roma und die Musik in Europa.

  • Von Gerhard Müller
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Der 130. Todestag von Franz Liszt im Jahre 2016 bietet Anlass, an sein Buch »Die Zigeuner und ihre Musik in Ungarn« zu erinnern. Eigentlich hat es zwei Autoren; seine Lebensgefährtin Carolyne von Sayn-Wittgenstein verfasste den historischen Teil, er den musikalischen. Die akademische Musikwissenschaft ignoriert dieses Buch ebenso wie seine »Ungarischen Rhapsodien«, die er für sein Hauptwerk hielt. Damit leugnet sie allerdings auch das »zigeunerische« Erbteil, das sich nicht nur in der Musik von Liszt, sondern auch bei Tschaikowski, Brahms, Schubert, ja selbst bei Bach findet, dessen Vorfahren übrigens aus Ungarn kamen.

Jean Berlescu kommt aus Rumänien und gehört dem Volk an, von dessen Musik hier die Rede ist. In den 1960er Jahren wurde er Konzertmeister in Quedlinburg. Dann ging er nach Berlin und spielte Unterhaltungsmusik. Berlescu ist nicht bunt und theatralisch. Er trägt Anzüge und Pullover wie alle, spricht Deutsch wie alle,...

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