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Gegen Erdogan, für Rojava: Kurden feiern in Köln

Kritik an Kriegskurs des Regimes in der Türkei / PYD-Politiker Müslim: Ankara wird verlieren / HDP-Chef Demirtas: Türkei unterstützt IS immer noch

  • Von Sebastian Weiermann, Köln
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Matthies hatte im Vorfeld des kurdischen Festivals alles dafür getan, dass das Festival eine möglichst große Aufmerksamkeit bekommt. Eigentlich sollte es im »Rhein-Energie-Stadion« stattfinden, die Polizei drängte aber die stadteigene Betreibergesellschaft dazu, den Mietvertrag für das Stadion nicht zu unterschreiben. »NAV-DEM« die Vereinigung kurdischer Vereine, reagierte auf dieses faktische Verbot schnell und meldete die Kundgebung am Rhein an. Auf einen Demonstrationszug durch die Stadt verzichtete man nach Gesprächen mit der Polizei freiwillig.

Die Polizei schürte allerdings weiter Panik vor der kurdischen Kundgebung. Alle in NRW verfügbaren Kräfte sollten für die Demo zusammengezogen werden, Urlaub für die Beamten gab es nur in begründeten Ausnahmefällen. Auch am Samstag Morgen versuchte die Polizei Stärke zu demonstrieren. Polizeipräsident Matthies wies die Veranstalter persönlich daraufhi...


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