Straßenfegen für Obama

Laos, einst Kriegsgegner der Vereinigten Staaten, empfängt den US-Präsidenten

  • Von Alfred Michaelis, Vientiane
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Lehrlinge des Lao-German Technical College in Vientiane fegen die Straße. Ganz normal ist das nicht, aber was ist schon normal in diesen Tagen? Die laotische Hauptstadt bereitet sich darauf vor, für ein paar Stunden im Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit zu stehen. Da fegt man auch mal die Straße, schließlich soll Präsident Obama einen guten Eindruck kommen, wenn er in seiner Limousine auf dem Weg zur US-Botschaft hier vorbeikommt. Dafür haben die Lehrlinge dann auch eine Woche frei, damit die Straßen nicht so verstopft sind, wenn die Kolonnen schwarzer Autos mit Polizeieskorte und Sirenengeheul durch die knapp eine Million Einwohner zählende Stadt gelotst werden.

Es ist Gipfel-Zeit. Eigentlich trifft man sich zu gleich zwei Tagungen der Staats- und Regierungschefs der zehn Länder des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN). Dazu gehören Brunei, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Indonesien, Philippinen, Singapur, Thailand ...


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