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Zwei tote Mörder sind nicht genug

Es gab mehr Täter beim NSU, vermutet auch Clemens Binninger, Chef des Bundestagsuntersuchungsausschusses

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Können Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt wirklich nur bis drei zählen? Die Frage stellt sich, seit die obersten Ermittler der Republik die Nachforschungen zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) übernommen haben. Das war im November 2011, eine Woche nachdem der NSU aufgegeben hatte.

Auch in der in München vertretenen Anklage gegen die mutmaßliche Mittäterin Beate Zschäpe und vier Helfer der Terrorbande geht man davon aus, dass nur Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die zehn Morde, zwei Bombenanschläge sowie ein Dutzend Überfälle begangen haben. Beate Zschäpe habe nicht nur davon gewusst, sondern ihren Freunden eine Art Heim und damit logistisches Hinterland geboten.

Experten wundern sich schon sehr über die Hartnäckigkeit, mit der die Ankläger an der Drei-Täter-Theorie festhalten. Elf Untersuchungsausschüsse in Bundestag und Landtagen benannten bislang zum Teil erhebliche Zweifel an der Ermittlertheorie.

Auch Clemens Binninger, ...


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