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RTL auf Speed

Warum das »Jenke Experiment« nicht über Drogen aufklärt

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Erinnern Sie sich an Gerd Ruge? Der ARD-Journalist brachte die Fähigkeit mit, immer Teil seiner Reportagen durch Afghanistan oder auf dem Balkan zu sein, drängte sich aber nie in den Vordergrund. Dokumentation war hier noch wörtlich gemeint. Seit einigen Jahren ändert sich das Doku-Genre jedoch rasant: Auf den Spuren des US-amerikanischen 70er-Jahre-Gonzo-Journalisten Hunter S. Thompson wandelnd, wurde aus dem sich zurücknehmenden Doku-Filmer das zentrale Subjekt der Handlung. Warum auch andere Menschen und ihre Gedanken festhalten, wenn die eigene Rampensau vor die Kamera drängt? Jenke von Wilmsdorff hat für RTL mit dem nach ihm benannten »Jenke Experiment« das Dokutainment, also ein Zwitterwesen aus Dokumentation und Unterhaltung, massentauglich gemacht.

Der Ex-Schauspieler frisst, kotzt und säuft sich seit 2013 regelmäßig in Selbstversuchen durch Extremsituationen. Um ihn dafür nicht ganz zu verurteilen: Die Reportagen widmen s...


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