Behördenversagen seit Jahrzehnten

Flüchtlingsrat zieht zum 35-jährigen Bestehen Bilanz der eigenen Geschichte und der Politik des Senats / Forderungen für Abgeordnetenhauswahl vorgestellt

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»In der Turnhalle kann Integration nicht gelingen«, sagt Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin am Mittwochnachmittag in der St. Simeon Kirche. Der Satz ist fast schon Allgemeinplatz in der flüchtlingspolitischen Debatte der Hauptstadt. Auch alle Parteien wollen, dass die Geflüchteten schnellstmöglich aus den Turnhallen ausziehen - manche haben dabei mehr das Wohl der Bewohner, manche den Schulsport im Blick. Und alle haben eigene Rezepte, wie das gelingen soll, und was noch auf die flüchtlingspolitische Agenda gehört.

So auch der Flüchtlingsrat. Bei einem Festakt zu seinem 35-jährigen Bestehen warfen Wegbegleiter Schlaglichter auf seine Geschichte. Mitarbeiter stellten die Forderungen des Flüchtlingsrates zur Abgeordnetenhauswahl vor.

Die wichtigste: Flüchtlinge müssen raus aus den Massenunterkünften. Mindestens sechs Quadratmeter stehen jedem Flüchtling zu, in vielen Unterkünften sind es aber weniger. In den Hangars am Flughafen Tem...

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