Erdöl aus dem Regenwald

Ecuador startet umstrittenes Projekt im Yasuní-Nationalpark - Umweltschützer warnen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Ecuador hat mit der umstrittenen Ölförderung im Yasuní-Regenwald begonnen. Vizepräsident Jorge Glas nahm den sogenannten ITT-Block 43 offiziell in Betrieb, wie die Zeitung »El Telégrafo« in ihrer Onlineausgabe am Donnerstag berichtete.

Das ITT-Projekt ist benannt nach den Ölquellen Ishpingo, Tambococha und Tiputini, die bei Probebohrungen entdeckt worden waren. Erst Ende Juli hatte das ecuadorianische Staatsunternehmen Petroamazonas EP bisher unbekannte Ölvorkommen in der Größenordnung von etwa 750 Millionen Barrel (à 159 Liter) lokalisiert. Insgesamt hofft man, hier mindestens 1,7 Milliarden Barrel fördern und damit 19,5 Milliarden US-Dollar erlösen zu können. An dem Förderprojekt ist der chinesische Ölkonzern Sinopec mit Know-How und Geld be...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.