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Lose-lose-Situation

Grit Gernhardt fürchtet, dass bei Tengelmann viele Entlassungen anstehen

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Da ist sie nun, die Situation, die Sigmar Gabriel mit seiner Ministererlaubnis unbedingt vermeiden wollte: Viele Arbeitsplätze bei Kaiser’s Tengelmann hängen am seidenen Faden. Ob überhaupt noch etwas zu retten ist, scheint fraglich. Zu lange zieht sich der geplante Verkauf der Supermärkte schon hin, zu viele Fehler wurden auf allen Seiten gemacht. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Aufgabe defizitärer Filialen und die Entlassung der dortigen Beschäftigten, wie sie Tengelmann-Chef Haub offenbar anpeilt, sinnvoll. Allerdings nicht aus sozialer.

Dass die Interessen der Beschäftigten für einige Mitspieler in diesem Drama nicht der entscheidende Punkt sind, ist schon lange sichtbar: Sowohl dem Übernahme-Interessenten und Einzelhandelsprimus Edeka als auch dessen härtestem Konkurrenten Rewe ging und geht es vor allem um Anteile auf dem heiß umkämpften Markt. So setzte ersterer offenbar in Geheimgesprächen mit dem Wirtschaftsminister eine Entscheidung zu seinen Gunsten und gegen das Verbot des Kartellamts durch. Das brachte Gabriel einen Glaubwürdigkeitsverlust ein. Rewe wiederum versucht, die Übernahme mit allen juristischen Mitteln zu verhindern. Dass sich der Kampf über Jahre hinziehen könnte und den Mitarbeitern vielleicht nicht einmal Wochen bleiben, nehmen die Konzerne in Kauf.

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