Jenes Körnchen Wahrheit

Die Regisseurin Nicola Hümpel erhält den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Schon Oliver Proskes Bühne ist eine Metapher: Auf halbrundem Podest im Hintergrund singt einsam ein Mann; vor ihm liegen in einer Vertiefung Zeitungen, die durch raffinierte Gebläse als fontänenhafte Säule aufwirbeln - ausgelesen, zerfleddert, der Info-Schnee von gestern. Davor ziehen in 90-minütigem Defilee skurrile Typen vorüber, die doch auch ein wenig so sind wie ich und du. Ein dauerlächelndes Bürogeschwader; einer mit Helm; eine Schwangere; die Aggressive; einer in Pumps, der einen in Badehose mit Krücken anmaunzt; Burkaträgerin und Nonne; die Aufdringliche im Dirndl und die Hilflose mit Brille; Breaker, die einen Mann niederschlagen, den dann keiner beachtet; der genervte Jogger und der Dauertelefonierer; schließlich einer, der als Party feiert, andere plattgemacht zu haben.

Die weiße Braut mit Rucksack stürzt umher, ohne behaust zu werden, ihre Annäherungsversuche bleiben unbeantwortet. Im Gesang findet der Sänger den richtigen...

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