Dänische Schule separiert Kinder nach Herkunft

»SOS Rassismus«: »Reine Diskriminierung« / Dänemarks rechte Integrationsministerin Støjberg: Rektor hat völlig vernünftig gehandelt

  • Von Bengt Arvidsson, Stockholm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stockholm. Eine dänische Schule will durch ethnische Unterscheidung mehr Integration erreichen. Das Langkaer-Gymnasium liegt im Osten Jütlands in einem Vorort der zweitgrößten dänischen Stadt Aarhus. In den vergangenen Jahren stieg der Ausländeranteil dort stark an. Noch vor neun Jahren hatten 25 Prozent der Kinder Migrationshintergrund. Im nun angelaufenen Schuljahr sind es 80 Prozent. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Dänen ihre Kinder lieber auf andere Schulen schicken, in denen es mehr dänische Kinder gibt. Um diesen Trend zu brechen, hat sich Rektor Yago Bundgaard für das neue Schuljahr eine umstrittene Maßnahme ausgedacht.

Rektor verteilte Schüler nach Klang der Namen

Bundgaard verteilte seine Erstklässler nach deren Herkunft auf sieben Klassen, um in einigen Klassen den Anteil dänischer Kinder künstlich zu erhöhen. In vier Ausländerklassen sind nun ausschließlich Kinder mit Migrationshintergrund. In den restlichen dr...

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