Wir müssen das System ändern

Der neue Bericht an den Club of Rome setzt auf konkrete Maßnahmen, die den meisten Menschen nützen sollen

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Jorgen Randers ist ein alter Hase im Geschäft der Zukunftsforschung. Der norwegische Wissenschaftler war bereits als Mitautor des weltberühmten Berichts an den Club of Rome über »Die Grenzen des Wachstums« beteiligt. Der 71-Jährige kann daher auf einen über 40-jährigen Erfahrungsschatz zurückblicken. Dieser hat ihn gelehrt, dass man mit der bisherigen Praxis nicht weiterkommen könne. Wieder und wieder habe man auf die drängenden ökologischen Probleme hingewiesen - ohne Resultat. Die Folge: Jetzt müssten konkrete Lösungen her! Das sagte Randers am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des neuen Berichts an den Club of Rome »Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen«.

Und zwar geht es um Lösungen, die den Menschen deutlich machten, dass zumindest die 99% von ihnen davon Vorteile haben und nicht Opfer erbringen müssten. »Denn«, so Randers, »die Menschen wollen reisen u...

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