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Versinken im Müll

Die abgelegene Osterinsel kämpft mit Abfallmassen von Touristen - und im Meer

  • Von Ana Fernandez, Hanga Roa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jeden Freitag startet ein Frachtflugzeug der Gesellschaft LAN Cargo von der Osterinsel Richtung Chile. Im Frachtraum: Drei Tonnen Pappe. An jedem ersten Donnerstag im Monat nimmt die Maschine gratis zwei Tonnen Plastik mit, an jedem letzten Donnerstag im Monat ebenso viel Aluminium. Doch das ist nur ein Bruchteil der Abfälle, die sich auf der Insel mit den geheimnisvollen Moai-Statuen anhäufen.

Auf der Insel sammelt sich nicht nur der Müll von 6500 Einwohnern und immer mehr Touristen - im vergangenen Jahr waren es 95 000 Besucher. Täglich werden auch Abfälle aus dem gigantischen Plastikmüllstrudel, der sich im Pazifik dreht, an die Strände geschwemmt.

Eine nachhaltige, umweltverträgliche Entsorgung ist schwierig auf dem Eiland, das 3700 Kilometer vom chilenischen Festland entfernt abgelegen im Südpazifik liegt. Nach Angaben von Varoia Ike sortieren lediglich 30 bis 40 Prozent der Einwohner ihre Abfälle. »Und nicht alle machen...


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