Verwaltung schlägt Vielfalt

SPD-Senatoren hintertreiben Pläne der Initiative Haus der Statistik

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Florian Schmidt ist verärgert. Einerseits habe es mit SPD-Senatoren intensive Gespräche über die Pläne der Initiative Haus der Statistik gegeben, aus dem seit acht Jahren leerstehenden Gebäude ein Zentrum für Kunst, Kultur, Begegnung und preiswertem Wohnraum zu machen. Andererseits verkündete Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) kürzlich, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) den Komplex am Alexanderplatz für elf Millionen Euro verkaufen würde. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass künftig 76 Prozent der 46 000 Quadratmeter Nutzfläche für Verwaltungsaufgaben, der Rest für Kultur genutzt würden. Damit wäre das erst im Juni von Geisels Verwaltung mit dem Berlin Award ausgezeichnete Projekt gestorben. »Was ist das für ein politischer Stil«, fragt Schmidt. Er ist Sprecher der Initiative und auch Berliner Atelierbeauftragter.

»Wir unterstützen grundsätzlich das Projekt«, sagt Christian Hanke (SPD), Bezirksbürge...

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