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Meister im Übergang

OECD lobt deutsche Berufsbildung

Berlin. In Deutschland gelingt jungen Menschen der Übergang von der Ausbildung in den Beruf besser als in den meisten anderen OECD-Ländern. Dies sei im internationalen Vergleich die »herausragendste Stärke des deutschen Bildungssystems«, sagte der Direktor für Bildung bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Andreas Schleicher, am Donnerstag in Berlin. Dort stellte er den OECD-Bericht 2016 zum Thema Bildung vor.

Schleicher sagte, nur Island und die Niederlande hätten im vergangenen Jahr noch niedrigere Quoten beim Anteil junger Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig seien. Immer mehr Menschen strebten zudem einen höheren beruflichen und akademischen Abschluss an, sagte Schleicher. Der Anteil von jungen Erwachsenen mit einem sogenannten Tertiärabschluss (Hochschulabschluss) sei in Deutschland von 22 Prozent im Jahr 2005 auf 30 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Höhere Abschlüsse seien mit einem Gehaltsplus von bis zu 80 Prozent verbunden. Agenturen/nd

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