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Mensch wird neue Direktorin

Léontine Meijer-van Mensch wird zum 1. Februar 2017 die neue Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin. Sie folgt auf Cilly Kugelmann, die seit September 2002 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin und Stellvertreterin des Direktors ist. Cilly Kugelmann wird das Haus bei der Konzeption und Gestaltung der neuen Dauerausstellung weiterhin beraten.

»Mit Léontine Meijer-van Mensch haben wir eine Programmdirektorin gewonnen, die eine Fülle von innovativen Ideen zur Sammlungsentwicklung, Ausstellungskonzeption und Vermittlung in eine breitere Öffentlichkeit mitbringt«, sagt Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums. »In Gesprächen mit der Auswahlkommission hat sie durch international gewonnene Erfahrungen und eine hohe Identifikation mit den Zielen des Hauses überzeugt«. Léontine Meijer-van Mensch war schon in den ersten Jahren des Jüdischen Museums Berlin Mitarbeiterin im Gründungsteam. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind partizipative Strategien in der Museumsarbeit, eine Öffnung für Themen der Gegenwart sowie eine Stärkung der gesellschaftlichen Rolle von Museen.

Die gebürtige Niederländerin studierte Geschichte, Jüdische Studien und Kulturgüterschutz in Amsterdam, Jerusalem, Berlin und Frankfurt (Oder). Zurzeit ist sie stellvertretende Direktorin des Museums Europäischer Kulturen in Berlin. Zuvor war sie lange an der Amsterdamer Hochschule der Künste als Dozentin für museologische Theorie und Berufsethik tätig und hat für verschiedene Museen, darunter das Jüdische Historische Museum in Amsterdam, gearbeitet. Im Juli ist sie in das Executive Council des Internationalen Museumsrats ICOM gewählt worden. nd

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