Wojciech Osinski, Warschau 20.09.2016 / Politik

»Smolensk« - der Film fürs Attentat

Die Regiearbeit von Antoni Kauze über die Flugzeugkatastrophe von 2010 spaltet Polen

Der in den polnischen Kinos angelaufene Film »Smolensk« wird - wie das Thema selbst - die Polen eher polarisieren als einen. Regisseur Antoni Krauze ließ vor der Premiere verlautbaren, es sei »sein persönlichster Film« und eine »partielle Rekonstruktion der tatsächlichen Ereignisse«.

Vor sechseinhalb Jahren zerschellte auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des Massenmordes von Katyń die polnische Regierungsmaschine beim Landeanflug. An Bord der damalige Staatspräsident Lech Kaczynski sowie ein Großteil der nationalkonservativen Elite. Alle 96 Insassen kamen ums Leben. Der 10. April 2010 zählt für viele Polen zu den erschütterndsten nationalen Tragödien überhaupt.

Der Pfad zwischen Fakten und Fiktion ist allerdings schmaler als schmal. Die Hauptfigur, eine junge Journalistin, will zunächst nichts von Verschwörungstheorien wissen, erlebt jedoch im Laufe ihrer Recherchen eine »Erleuchtung« und behauptet alle...

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