Eingespart

In den verbliebenen Berliner Bibliotheken wird es immer schwieriger, gedruckte Zeitungen zu lesen

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Er sieht jetzt doch etwas lichter aus, der Zeitungsständer im Zeitschriftenlesesaal der Stadtbücherei in der Kreuzberger Adalbertstraße. Die »Berliner Zeitung« deckt nun zwar drei Fächer ab - bis vor ein paar Monaten waren immer nur die Ausgaben von zwei Tagen da. Und die türkische »Hürriyet« gibt es auch noch. Aber die arabische »Al-Hayat« sowie »Der Tagesspiegel« und die »Taz« sind verschwunden. Erstere, weil sie nicht mehr erscheine, die letzteren beiden, weil sie abbestellt wurden, wie Bibliotheksleiterin Birgit Braun erklärt.

»Die ›Berliner Zeitung‹ war die meistgelesene Zeitung hier«, begründet Braun die Auswahl. Ein halbes Dutzend neue Zeitschriften habe sie zu Jahresbeginn abonniert, darunter »Landlust« und »Happiness«. Im Gegenzug wurden die beiden anderen Berliner Tageszeitungen gekündigt, die Abos liefen im Sommer aus. Zeitschriften aller Art gibt es relativ viele, dazu das Stadtmagazin »Tip« und die Wochenzeitung »Die Zeit«....


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