Nicolas Šustr 23.09.2016 / Berlin

Wohnungen statt Öltanks

In Charlottenburg entwirft der Werkbund Berlin mit 33 Architekten eine Mustersiedlung

Arno Brandlhuber, Max Dudler, Jan Kleihues, Hans Kollhoff, allein die Liste der 33 beteiligten Architekturbüros, die je ein Haus auf dem noch als Tanköllager genutzten Areal direkt am Charlottenburger Spreeufer entworfen haben, liest sich wie ein Who is Who der Szene. »Es ist toll, was der kleine Werkbund Berlin zustande gebracht hat«, sagt Baustadtrat Marc Schulte (SPD) am Donnerstag bei der Projektvorstellung.

Doch eigentlich ist das Projekt nach gängigem Baurecht nicht machbar. Zu viel Gebäudemasse, die auch noch zu nah am weiterhin betriebenen Heizkraftwerk von Vattenfall liegt. »Man darf nicht gleich mit der Schere im Kopf an so etwas herangehen«, sagt Schulte, sichtlich Fan des Projekts. »An so einer Position, an der ich sitze, gibt es manchmal vielleicht zu viele Juristen.«

Eine Lösung könnte die vom Bundesbauministerium angestoßene Novellierung des Baurechts sein. Der neue Typus »Urbanes Gebiet« soll dichtes Bauen ähn...

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