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23.09.2016
Update

Mehr als 160 Geflüchtete vor ägyptischer Küste ertrunken

Boot mit 600 Menschen war Nahe Alexandria gestartet / EU-Parlamentspräsident Martin Schulz plädiert für Abkommen nach Vorbild des Türkei-Deals

Im Hafen von Rosetta sammelten s...
Im Hafen von Rosetta sammelten sich am Donnerstag Rettungs- und Bergungskräfte

München. Bei der Flüchtlingstragödie vor der ägyptischen Küste sind nach jüngsten Angaben mehr als 160 Menschen ertrunken. Bis Freitag wurden 162 Leichen aus dem Meer geborgen, wie das Gesundheitsministerium in Kairo mitteilte. 163 Bootsinsassen wurden gerettet. Nach Angaben von Überlebenden hatte das völlig überladene Fischerboot etwa 450 Menschen an Bord, als es am Mittwoch nahe der Hafenstadt Rosetta kenterte.

Das Boot war am Mittwoch nahe der Stadt Alexandria gekentert. Über die Zahl der Passagiere gab es widersprüchliche Angaben. Die staatliche Nachrichtenagentur Mena berichtete von etwa 600. Andere Medien sprachen von 300 bis 400 Menschen an Bord. Informationen zum Schicksal der übrigen Passagiere gab es zunächst nicht.

Der privaten Zeitung »Al-Masry al-Youm« zufolge sind unter den am Freitag geborgenen Opfern außer Ägyptern auch andere arabischstämmige Menschen sowie Afrikaner aus verschiedenen Staaten.

Unterdessen berichtete die »Süddeutsche Zeitung« über Pläne aus Brüssel, mit Ägypten ein Abkommen nach dem Vorbild des umstrittenen Türkei-Deals zu schließen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) sprach sich dafür aus, mit Kairo ein entsprechendes Flüchtlingsabkommen schließen. »Diesen Weg müssen wir einschlagen«, sagte Schulz der Zeitung. Die Maßnahme sein dazu gedacht, den Schutz der Geflüchteten und die Bekämpfung des Schlepperwesens voranzutreiben. Am EU-Türkei-Abkommen zeige sich, dass eine solche Zusammenarbeit möglich sei, ohne eigene Prinzipien aufzugeben, sagte Schulz. Kritiker mahnen jedoch, sichere Fluchtwege nach Europa wären der richtige Weg, eine Abschottung würde dagegen die Gefahren einer Überfahrt nur noch mehr erhöhen, aber die Asylsuchenden keinesfalls abschrecken.

Erst am Dienstag hatten die Vereinten Nation gewarnt, das Jahr 2016 drohe zum »tödlichsten Jahr im Mittelmeer« zu werden. Bislang starben nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) 3211 Geflüchtete bei dem Versuch, über das Meer Europa zu erreichen. Die jüngsten Opfer sind in den Zahlen noch nicht enthalten. Im gesamten Jahr 2015 ertranken 3771 Flüchtlinge im Mittelmeer. Mit den neuen Opfern vor der ägyptischen Küsten rückt der traurige Rekord erneut näher. Agenturen/nd

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