Jacqueline Myrrhe 24.09.2016 / Ausland

Der Traum vom Mond

»Tiangong 2« fliegt im Orbit. Das Forschungslabor ist mehr als nur ein Meilenstein auf dem Weg zu einer langlebigen chinesischen Raumstation. Von Jacqueline Myrrhe

Der Start des chinesischen Weltraumlabors »Tiangong 2« (TG-2) am 15. September vom nordchinesischen Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi war ein Bild für die (Mond-)Götter. Die Trägerrakete »Langer Marsch-2F« hob Punkt 22:04 Uhr Ortszeit vor dem Hintergrund einer sternenklaren Vollmondnacht von der Startrampe ab. Es war auch der Beginn des alljährlichen Mondfests in China, einer der wichtigsten und ältesten Festtage im Reich der Mitte. Obwohl das 8,6 Tonnen schwere Labor gerade mal 10,4 Meter lang und 3,35 Meter dick ist, lautet sein Name auf Deutsch nicht ganz so bescheiden »Himmelspalast«. Dabei ist TG-2 kleiner als die einstigen sowjetischen Salut-Stationen. Doch das Weltraumlabor ist Teil des chinesischen Traums von der Eroberung des Kosmos und ein Meilenstein auf Chinas bemanntem Weg zum Mond.

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